Energiespartipps
Für die hier abgedruckten Zeilen bedanken wir uns bei dem Verein BAUM e.V., welcher ein Buch mit dem Titel "Das große ENERGIE- und CO 2 -Sparbuch" herausgegeben hat. Der folgende Text ist ein kleiner Auszug aus diesem Buch, welcher speziell die Haustechnik bearbeitet. Beziehen können Sie das Buch unter www.baumev.de.
Beim Heizen geizen
Fünf Monate im Jahr genießen wir Sonne und Wärme. Aber was ist mit den übrigen sieben Monaten ? Dann müssen wir heizen. Für das Heizen und die Warmwasserversorgung brauchen wir ungefähr ein Drittel der gesamten Energie im Haushalt. Das sind 40% der Haushalte mit Gas, 33 % mit Öl, 6 % mit Fernwärme und 8 % mit Strom. Noch, denn der weltweite Vorrat nimmt bedrohlich ab. Experten rechnen damit, daß nach jetzigem Kenntnisstand die Ölvorräte noch etwa 46 Jahre reichen, Gas noch 60-70 Jahre und die Kohle in 150 bis 200 Jahren aufgebraucht sein wird. Mangelware ist teuer, so steigen die Preise drastisch. Auch andere, z.B. politische Gründe, führen zu einer Verteuerung der Energie; das sehen Sie immer häufiger, z, B. an den Tankstellen oder auf ihrer Öl- oder Gas- Rechnung.
Daß unsere Nachkommen nicht erfrieren werden, verdanken wir der wunderbaren Kraft der Sonne , des Windes und des Wassers, der Erdwärme und anderen neuen Technologien wie Brennstoffzellen, Kraft-Wärme-Koppelung, Pelletheizung, kleinen Blockheizkraftwerken, Biomasse u.a. Das sind die Energiequellen der Zukunft. Das Umdenken und Gewinnen hat bereits begonnen, doch jede globale Veränderung braucht ihre Zeit.

Wir zeigen Ihnen, was heute jeder tun kann, damit der Vorrat vor allem an Kohle, Gas und Öl noch länger reicht, und wie wir sparsamer und effektiv heizen, denn frieren will schließlich keiner.
Wie viele Energie Sie für die Heizung Ihrer Wohnung gebrauchen, hängt vom Baujahr, von der Dämmung, von den Renovierungen und auch von Ihrem persönlichen Umgang mit Energie ab. Das Maß dafür ist der sog. Energiekennwert , angegeben in kWh/m2 und Jahr. Dafür müssen Sie Ihren Heizölverbrauch oder Ihren Gasverbrauch kennen. Nehmen Sie diesen Wert mal 10 und teilen Sie das Ergebnis durch die Quadratmeterzahl Ihrer Wohnung. Liegt das Ergebnis in der Nähe von 160 bis 180, dann haben Sie einen durchschnittlichen Energiekennwert ; liegt er deutlich über 200, sollten Sie schleunigst etwas tun, z.B. die nachfolgenden Tipps beherzigen. (Die Berechnung der Einsparung erfolgt auf der Basis eines Energiekennwertes von 180 kWh/m2 und Jahr.)
Die Richtlinie 2002/91/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16.12.2002 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden wurde am 03.01.2003 im Amtblatt der Europäischen Gemeinschaft veröffentlich.
Die sogenannte EU-Gebäuderichtlinie, die seit 2003 gültig ist, verpflichtet alle EU-Mitglieder, einen Energieausweis für Gebäude einzuführen. Er soll dazu dienen, Hausbesitzern und Mieter besser über ihren Verbrauch, aber auch über die Schwachstellen in den Häusern zu informieren. Es gibt seit Jahren Bemühungen, solch einen Energiepaß für Häuser zu entwickeln, der einheitlich ist und alle Probleme aufzeigt .Die Deutsche Energie-Agentur (dena ) hat einen einheitlichen Paß entwickelt. Unter www.gebäudeenergiepass.de können Sie im Internet Näheres erfahren. Im Frühjahr 2007 soll die Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht erfolgen.
Diese Tipps sparen richtig Geld
Diese Tipps sparen richtig Geld.
Stellen Sie Ihren Thermostat um 1 Grad herunter, Sie werden es nicht spüren, sparen dadurch aber 6 % der Heizenergie. Das sind etwa 40-70 Euro pro Haushalt im Jahr.
Wenn Sie – wie die meisten Menschen – die Nacht im warmen Bett verbringen, senken Sie die Raumtemperatur nachts auf 15 bis 16 oC. Das spart bis zu 5 % an Heizenergie und tut Ihnen gut.
Drehen Sie die Entlüftungsschrauben an den Heizkörpern zweimal im Jahr zum Entlüften auf. Das ist kinderleicht und spart bis zu 2 % jährlich.
Lassen Sie sich nicht die Wärme und Ihr Geld wegnehmen. Zum Beispiel von Langen Vorhängen, Zierverkleidungen oder Möbeln, die vor den Heizkörpern Stehen. Das kann bis zu 3 % der Heizkosten ausmachen.
Nutzen Sie alle Räume? Wenn nicht, reduzieren Sie die Temperatur in selten genutzten Räumen. Sie sparen wieder bis zu 3 % Energie.
Dichten Sie Fenster und Türfugen ab, damit die Wärme nicht entweicht. Das spart bis zu 5 % Energie, und es zieht nicht mehr. Zugige Fenster und Türen lassen sich mit einfachen Mitteln wie Dichtungsbändern abdichten. Sehr gute Dichtungseigenschaften besitzen eingefräste Gummi- und Metallprofile. Diese sollten jedoch von einem Fachmann angebracht werden.
Lassen Sie Ihre Rollläden nachts herunter und Sie sparen bis zu 5 %.
Sorgen Sie für eine optimale Luftfeuchtigkeit von 35-60 %. Das hilft die Temperatur bis zu 20 Grad C zu senken. Gewöhnen Sie sich das Stoßlüften von 3-4- Mal pro Tag für 5 Minuten an. (Dauerlüftung bringt nichts, kostet nur Geld.)
Heizungs-Umwälzpumpe (80 W) in der Nacht, im Urlaub und im Sommer ausschalten.
Übertreiben Sie nicht beim Heizen! Überheizte Räume sind ungesund. Aus medizinischer Sicht ist eine Raumtemperatur von 18 – 20 Grad C optimal.
Geizen Sie mit Strom beim Heizen, denn Strom ist die teuerste Heizenergie. Also, möglichst Heizlüfter, Heizstrahler oder auch Wärmedecken selten anstellen.
Nachtspeicherheizungen sind Energieschlucker und sollten durch andere Heizsysteme ausgetauscht werden.
Scheint die Sonne in Ihr Fenster ? In südwestlich gelegenen Räumen heizt die Sonne mit. Darum: Die Temperatur in diesen Räumen tagsüber senken. Bei längerer Abwesenheit auf 12 Grad C reduzieren, Heizung aber nicht ausschalten.
Schauen Sie nach, ob bei Ihrer Gasheizung eine Abgasklappe im Schornstein eingebaut werden kann: wenn ja, können Sie 30-50-Euro pro Jahr sparen bei einer Investition von ca. 100 Euro.
Packen Sie die Wärme gut ein. Denn so können Sie mithelfen, die Hälfte der rund 600 Milliarden ! verheizten Kilowattstunden jährlich einzusparen. Wie unsinnig, wenn bei einem Einfamilienhaus rund 40 % der Wärme durch die Fenster, 25 % durch die Außenwände und Dächer und 10 % durch den Keller verloren gehen Übrigens: Alle baulichen Veränderungen , die die CO2-Belastung vermindern, können mit einem preiswerten Kredit unterstützt werden. Energiesparmaßnahmen an Bauten, die vor 1984 gebaut wurden, werden mit besonders günstigen Darlehen gefördert.
Ihre Warmwasserleitungen halten mit etwa 30 mm dickem Dämmaterial die Wärme länger. Die Wärmeverluste reduzieren sich damit um bis zu 200 kWh pro Jahr und Meter.
Dämmen Sie Ihre Heizungsrohre. Das bringt zusätzlich 40 Euro pro Jahr.
Bringen Sie Reflexionsplatten an Ihre Heizkörper an. Wieder gewinnen Sie um die 5 Euro im Jahr Nachfolgend die Spartabelle mit den genauen Werten.
Statten Sie die Fenster in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung mit Dreifachverglasung oder Doppelverglasung aus. Zwei Isoliereinheiten bzw. Wärmeschutzverglasung besitzen die besten Isoliereigenschaften.
Holen Sie sich den Garten ins Haus und sparen Sie bis zu 10 % der Heizkosten mit einem gut konzipierten und richtig genutzten Wintergarten. Er sollte nach Süden ausgerichtet und im Winter niemals beheizt werden. Dämmen Sie das Dach Ihres Hauses, so sparen Sie durchschnittlich etwa 11 % Heizenergie. Allerdings ist hier eine größere Investition erforderlich.
Die meisten Menschen benutzten heute als Energieträger vor allem Öl, Gas oder Strom. Beim Strom kann man noch etwas differenzieren und nach Herkunft aus konventioneller Erzeugung, aus Kernenergie, aus Wasserkraft.
Wie schon erwähnt, haben diese Energiearten und- erzeugungen nur eine begrenzte Dauer, irgendwann sind sie erschöpft. Die Energieversorgung Deutschlands beruht auf vielen Quellen. Während der Anteil des Mineralöls zu Beginn der 90er Jahre noch bei 40 % lag, ist er bis 2005 zugunsten von Erdgas auf 36 % gefallen. Erdgas hat gegenwärtig einen Anteil von 23 %, Steinkohle von 13 %m Kernen ergie von 12 % und Braunkohle von 11 %. Der Beitrag der erneuerbaren Energien erreichte 2005 einen Anteil von 4,6 %.
Nachfolgend werden erneuerbare Energien vorgestellt., die – vielleicht mit Ausnahme der Windenergie oder eines großen Biomassekraftwerks – jeder für sich beim Neubau eines Hauses, Renovierung oder Erneuerung der Heizungsanlage als Alternative zu seiner jetzigen Heizung oder Stromversorgung in Betracht ziehen kann. Genannt werden auch die Fördermöglichkeiten, wenn man sich entschließt, in diese Neuern Energien zu investieren. Erwähnt sind die bundesweiten Fördermöglichkeiten, darüber hinaus bieten die einzelnen Bundesländer ebenfalls Förderungen an, über die man sich im Einzelnen erkundigen muß.
Brennwertkessel
Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel der die Energie eines Heizstoffs, z.B. Öl oder Gas, praktisch vollständig umsetzt, da im Gegensatz zu den konventionellen Kesseln auch die Abgaswärme weitgehend ausgenutzt wird. So ergeben sich sog. Norm-Nutzungsgrade von über 100 %. Das Abgas wird mit Hilfe von Wärmeaustauschen so weit abgekühlt, daß der Wasserdampf, der bei der Verbrennung von Öl oder Gas entsteht, kondensiert. Durch Nutzung dieser Wärme ergibt ich der hohe Nutzungsgrad. Während sonst Abgastemperaturen von mehr als 120 Grad C nicht unterschritten werden sollten, können Brennwertheizungen bei Abgastemperaturen von etwa 60 Grad C betrieben werden.

Wenn Sie beim Austausch Ihres alten Heizkessels wieder eine konventionelle Heizung vorziehen, sollten Sie unbedingt darauf achten, daß der neue Kessel ein Brennwertkessel ist. Damit reduzieren Sie kräftig Ihre Kosten, aber auch die CO 2 Emissionen.
Auch hier ist eine Förderung durch das KfW-Programm Wohnraum modernisieren möglich. (www.kfw-foerderbank.de)
Kraft-Wärme-Koppelung, Blockheizkraftwerke
Bisher wurde Strom zum überwiegenden Teil durch Verbrennung von fossilen Stoffen wie Öl, Gas oder Kohle erzeugt. Die dabei entstehende Wärme wird in mechanische Energie und dann über eine Generator in Strom umgewandelt. Durch diese mehrfache Umwandlung geht natürlich einiges an Energie verloren. Anlagen mit Kraft-Wärme-Koppelung nutzen diese anfallende Wärme aus, um daraus z.B. Fernwärme oder Dampf für industrielle Anwendungen zu erzeugen.

Mini-Blockheizkraftwerke sind, wie der Name sagt, kleine Heizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung, die in einem kleinen Gebäude untergebracht werden können. Einsatzbereiche sind daher kleinere Mehrfamilienhäuser, Hotels, Schulen und andere kleinere Gebäudeeinheiten.

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Koppelung funktioniert besonders effektiv, wenn es dezentral genutzt wird, d.h. besser in kleinen verbrauchernahen Anlagen als in großen Heizkraftwerken. Diese kleinen Kraftwerke besitzen eine großen Vorteil; Sie erzeugen Strom und heizen mit ihrer Abwärme zugleich das Gebäude. Damit wird der CO 2 Ausstoß um etwa die Hälfte gesenkt, da auch der Wirkungsgrad von annähernd 90 % sehr hoch ist. Im Vergleich dazu liegt der Wirkungsgrad nur bei etwa 45 %, wenn Strom und Wärme separat in großen Kraftwerken erzeugt werden.
Bei diesen Kleinkraftwerken sind verschiedene Bauarten möglich. Am häufigsten sind derzeit Anlagen, die mit Ottomotoren für Erdgasnutzung und Dieselmotoren für Heizölnutzung ausgerüstet sind. Neu ist der Einsatz von Stirlingmotoren, die mit Erdgasantrieb arbeiten aber auch mit Brennstoffen aus Biomasse, z.B. Pellets, betrieben werden können.
Diese Kleinkraftwerke sind etwa so groß wie eine Kühltruhe und können an jedes bestehende Heizungsanlage angeschlossen werden. Jede ins Netz abgegebene Kilowattsunde wird zzt. Mit O,O11 Euro bezuschusst.
Eine Förderung ist über des “KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ möglich (www.kfw-Foerderbank.de)
Solarwärme
Jeder kennt die Wirkung unseres allerwichtigsten Energielieferanten, der Sonne.
Wenn sie scheint, wird es warm. Nichts anderes nützt die Solarthermie aus; Durch Absorption wird des Sonnenlichts wird die Sonnenenergie benutzt, um die absorbierte Energie in Wärme umzuwandeln und diese Wärme zu speichern und zu nutzen. Die Umwandlung erfolgt auf dem sog. Absorber. Dieser besteht aus einem Metall – Edelstahl, Kupfer, Aluminium oder einem andern Metall – und ist zur besseren Ausnutzung mit einem dunklen Überzug versehen; dieser absorbiert besser die Strahlen. Die so absorbierte Energie wird dann an eine Flüssigkeit, meistens Wasser abgegeben, die wiederum als Speichermedium für die Energie benutzt wird. Das Wasser kann dann je nach Bedarf benutzt werden. Mit einer richtig ausgelegten Anlage – je nach Kollektorart mit einer Größe von etwa 4-6-m2- kann man jährlich etwa 55-65 % seines Wasserbedarfs decken. Im Sommer ist dies zumeist vollständige möglich, so daß man die konventionelle Heizungsanlage ausschalten kann. Auch Anlagen die einen Teil der Heizenergie ersetzen, sind inzwischen erfolgreich auf dem Markt.

Solarthermische Anlagen sind inzwischen technisch ausgereift und zeichnen sich durch eine einfache und robuste Technik aus.
Eine solche Solaranlage trägt durch deutliche Verringerung der CO2-Emissionen aktiv zum Klimaschutz bei. Während z.B. eine Gasheizung – die von den konventionellen Heizungen schon die geringsten CO2- Emissionen besitzt – einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von etwa 1100 kg hat, kommt man bei Kombination von Solaranlage und Gasheizung auf etwa 400 kg. Am besten ist daher die Kombination von moderner Brennwerttechnik mit einer Solaranlage.
Eine Förderung einer Solaranlage ist durch Förderprogramme der KFw-Bank (www.kfw-foerderbank.de) oder durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) möglich. Die Förderhöhen hängen von Art und Größe der Anlagen ab.
Photovoltaik
Würde man etwa ein Zehntel der Sahara mit Solarzellen bestücken, könnte man damit sämtliche Energie, die heute auf der Erde verbraucht wird, erzeugen.
Das Wort Photovoltaik kommt vom griechischem Wort für Licht und dem Namen des Physikers Volta. Es bezeichnet die Erzeugung von elektrischer Energie durch direkte Umwandlung von Sonnenlicht mit Hilfe von sog. Solarzellen. Diese bestehen aus sog. Halbleitern, chemischen Elementen, die bei bestimmten Temperaturen leitfähig werden. Meist bestehen die Solarzellen heute aus Silizium, das zur besseren Erzeugung von Strom noch mit anderen chemischen Elementen (z.B. Phosphor und/oder Bor u.a. ) versetzt – „dotiert“ ist. Der natürliche Wirkungsgrad der Anlagen ist begrenzt und liegt je nach Art der Solarzelle bei etwa 20 %.
In den Solarzellen wird Gleichstrom erzeugt. Dieser kann z .B genutzt werden, um direkt Motoren oder Akkus anzutreiben. Will man den Strom als normalen Wechselstrom nutzender und ihn ins Netz speisen, wird ein Wechselrichter benötigt.
Mit der Photovoltaik ist man in der Lage, unabhängig vom Netz selbst Strom zu erzeugen und zu nutzen. Ein Nachteil sind die immer noch relativ hohen Kosten.
Seit einigen Jahren ist die Nachfrage hoch, die Preise allerdings auch. Wer jetzt eine Anlage aufstellen will, muß genau rechnen, was es kostet und was er für den Strom bekommt.
Eine Förderung kann man bei der KfW-Bank beantragen (www.kfw-foerderbank.de)
Pellet- und Hackschnitzelheizungen
In den meisten Wohnungen und Häusern stehen immer noch Gas- und Ölheizkessel, um Wärme und Warmwasser zu erzeugen. Konkurrenz kann in Zukunft durch einen Brennstoff erfolgen, der auch in Deutschland überall verfügbar ist; Holz. Gemeint ist hier nicht der gute alt Kamin. Sondern die Pelletsheizung, die ihren Brennstoff aus den Resten der Sägewerke und Möbelindustrie bekommt, den Holzpresslingen, genannt Pellets. Ein Problem haben viele Pelletheizungn allerdings noch: Sie geben Feinstau ab. Es gibt aber schon erste Anlagen auf dem Markt, die deutlich geringere Staubemission verursachen.

Die Wachstumsraten für Pelletsheizungen sind enorm. Um den steig steigenden Preisen von Öl und Gas Paroli zu bieten, weichen viele Verbraucher auf diese Heizungsform aus.
Zwei Kilo Holzpellets besitzen so viel Energie wie etwa 1 Liter Öl. Pellets sind gut lagerbar und die Hersteller ersprechen eine stetige Versorgung. Pelletheizungen arbeiten vollautomatisch.
Das Umweltbundesamt in Dessau befürwortet den Einsatz von Holzpelletfeuerungen, wenn diese den Anforderung des Umweltzeichens Blauer Engel genügen. (UBA)-Förderungen gibt es über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, www.bafa.de) . So hat das BAFA im Jahr 2005 über 20.000 Anlagen gefördert.
